Las Vegas – Hat Fußball eine Zukunft in der Wüstenstadt?

Es gibt einige Kombinationen auf der Welt, die einfach zusammengehören: Weihnachtsmarkt und Glühwein, Amerika und Baseball oder aufregender Online-Spielspaß mit dem Quasar Gaming Promo Code – dass hier alles passt, dürfte jedem sofort klar sein. Doch Fußball in den USA, in Las Vegas? Diese Zusammenstellung klingt im ersten Moment recht ungewöhnlich, da Amerika grundsätzlich kaum für seine Fußballteams oder Liga bekannt ist.

Und doch hat die Spielerstadt in Nevada eine eigene Mannschaft, die sich vorgenommen hat, die Scheinwerfer anzuknipsen und den Sport ein Stück ins Rampenlicht zu rücken. Wie die Las Vegas Lights ihr Vorhaben realisieren wollen, und ob Fußball hier wirklich eine Chance hat, haben wir uns einmal genauer angesehen.

Neustart ohne Fußball-Altlast

Tatsächlich gibt es durchaus viele amerikanische Städte, die ein Fußballteam vorweisen können, auch wenn diese nicht durch ihre internationale Bekanntheit glänzen. Doch obwohl Las Vegas eine der prominentesten Cities ist, fehlte hier lange Zeit ein stadteigenes Team. Aber genau diese fehlende Vergangenheit ist es, die es für die neue Mannschaft, die Las Vegas Lights, deutlich vereinfacht hat. Denn ohne die historische Altlast kann man ein komplett neues Team auf die Beine stellen: ohne Ansprüche an Vorgänger, ohne Druck an frühere Erfolge oder Misserfolge, ohne das schwierige Aufbrechen von bestehenden Strukturen.

Von Grund auf konnte eine Mannschaft zusammengestellt werden, und das Team hat sich gleich in seiner ersten Saison von der besten Seite gezeigt. Die Las Vegas Lights spielen in der USL (United Soccer League), eine Spielklasse unter der MLS (Major League Soccer). Wenn man will, könnte man sagen, es handelt sich hierbei um die Erste und die Zweite Bundesliga. Der erste Sprung ins kalte Wasser scheint also geglückt zu sein, denn das Team belegt hier einen guten Tabellenplatz und macht ordentlich Eindruck.

PR-Maschinerie in vollem Einsatz

Aber so ein neues Team muss natürlich promotet werden. Und Amerika wäre nicht Amerika, wenn das nicht in großem Stil geschehen würde. So wurden einerseits den Spielern ganz besondere Reize geboten, beispielsweise Casino-Chips in einem bestimmten Umfang, wenn bei einem Heimspiel gleich mehrere Tore geschossen werden. Neben dem prominenten Plaza Hotel als Partner ist außerdem ein Marijuana-Hersteller mit ins Boot genommen worden. Für den Teamboss Lashbrook gilt das Credo, dass auch Fußball nicht nur Sport, sondern vor allem Entertainment sein kann – vor allem in Vegas spielt dieser Gedanke eine Rolle, denn hier geben sich Casino-Paläste, Showacts und Sehenswürdigkeiten die Klinke in die Hand.

Lashbrook hat aus seiner Sicht das einzig Sinnvolle getan, indem er den Fußball nach Vegas geholt hat. Er erkannte, dass Las Vegas als eine der größten Städte noch kein eigenes Team hatte, obwohl es in der City sogar ein geeignetes Stadion gab und auch die junge Bevölkerung für die Ansiedlung einer Mannschaft sprach. Denn ein eigenes Team schweißt die Menschen zusammen. Vor allem die Amerikaner merken das, wenn sie die Euphorie um den Fußball in Europa miterleben. Es könnte also gut möglich sein, dass Fußball in Las Vegas eine reelle Chance hat, in Zukunft eine eigene Rolle neben Roulette und Musikshows zu spielen.

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